„Wir müssen flexibel sein!“
- Bettina, Hygiene-Expertin und Praxisanleiterin

Seit sechs Jahren ist Bettina nun ein Teil der VIP – Vitale Intensivpflege GmbH. Als Hygiene-Expertin und Praxisanleiterin ist sie überwiegend im Büro tätig. Vorher hat sie jahrelang direkt in der Pflege gearbeitet, unter anderem in einer Klinik und anschließend in der ambulanten Pflege und in unserer WG in Pfalzgrafenweiler. Aus gesundheitlichen Gründen musste sie sich aus der direkten Pflege unserer Klient*innen zurückziehen – dafür bereichert sie nun aber die VIP im Hygienemanagement und bei der Ausbildung unserer neuen Pflegeschüler*innen.

Ein neues und innovatives Hygienekonzept

In ihre Position als Hygiene-Managerin ist Bettina mit der Zeit hineingewachsen. „Weil die VIP anfangs überwiegend ambulant war, brauchte man dort eine Hygienebeauftragte – da habe ich mich dann eingearbeitet und das übernommen.“ Inzwischen versorgen wir unsere Klient*innen aber nicht mehr nur ambulant, sondern auch stationär. Deshalb musste sich Bettina auch hier weiterbilden. „Ich habe dann für die gesamte VIP ein neues Hygiene-Konzept erstellt. Weil wir weder in das Eine noch in das Andere reinpassen, müssen wir flexibel sein.“ 

Zwischen 1:1-Versorgung und Wohngemeinschaften gibt es große Unterschiede

Laut Bettina reiche es nicht, sich einfach nur strikt an die Regelungen aus dem allgemeinen ambulanten Bereich zu halten. Die Unterschiede und Ansprüche seien viel zu verschieden. Intensivpflege-Wohngemeinschaften würden ganz andere Gegebenheiten mit sich bringen als die 1:1 Versorgungen. Als Beispiel dafür nennt die Hygiene-Expertin die Kontrolle der Kühlschranktemperatur. Ambulant wird dies von den Angehörigen erledigt, in der Wohngemeinschaft ist der Pflegedienst dafür zuständig. „Für die WGs muss ich auch die  Kreuzungspunkte ermitteln: Wo kommen die Leute zusammen? Da muss dann besonders intensiv kontrolliert werden.“ Auch Wäschekontrolle und der Umgang mit Lebensmitteln will reglementiert sein. Gerade weil es sich hier um Intensivpflegeklient*innen handelt, ist ein strengerer Umgang als auf einer normalen Klinikstation notwendig. 

Mehr Spaß am Leben 

Ein weiterer Unterschied zwischen der ambulanten Intensivpflege und Kliniken: Hier lernt man die Klient*innen gut kennen. „Im Klinikalltag kommt das Kümmern und Aktivieren viel zu kurz.“, erzählt Bettina. Durch die fürsorgliche Pflege nehmen Klient*innen bei der VIP viel mehr am alltäglichen Leben teil, als zum Beispiel in Kliniken. Für die Pflegekräfte gehört es zum Alltag, Ausflüge und Urlaube mit ihren Schützlingen zu unternehmen. Frau Konanz liegen solche Unternehmungen besonders am Herzen. „Ich wünsche mir von allen Pflegekräften, dass sie mit den Intensivpflegeklient*innen öfter am öffentlichen Leben teilnehmen. Man sieht diese Menschen viel zu selten draußen. Sie sollen auch Spaß am Leben haben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben!“

Wir danken Bettina für sechs Jahre fürsorgliche und hochwertige Pflege bei der VIP und wünschen ihr weiterhin alles Gute für die Zukunft.